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BUNDESMUSEEN

Die Österreichischen Bundesmuseen

Über die althergebrachte Aufgabenstellung des Sammelns, Bewahrens und Erschließens hinaus erfasst der von den Bundesmuseen verstandene ganzheitliche Museumsbegriff sämtliche Bereiche der Gegenwartsgesellschaft. Er macht verstärkt bewusst, dass Museen bedeutende Stätten der außeruniversitären Forschung und der Begegnung mit dem Schul- und Bildungsbereich darstellen.

 

Die Bundesmuseen werden durch ihr umfangreiches Angebot, wie zum Beispiel Sonderausstellungen, wissenschaftliche Kleinausstellungen, Führungen, die auch Einblicke in den Museumsbetrieb gewähren, Förderung von jungen österreichischen Kunstschaffenden sowie Künstlerinnen und Künstlern aus den ehemaligen Oststaaten, in besonderer Weise diesem neuen Museumsbegriff gerecht.

 

Zitat: www.kunstkultur.bka.gv.at/-/bundesmuseen

Ohne Kollektivvertrag

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MITARBEITER_INNEN

Albertina

Die Albertina besitzt eine der größten grafischen Sammlungen der Welt, die sich vom 15.Jahrhundert bis in die Gegenwart erstreckt. Sie präsentiert mit der Schausammlung "Monet bis Picasso" auch Meisterwerke der Klassischen Moderne. In der über eine Million Druckgrafiken und Zeichnungen umfassenden Sammlung befindet sich Dürers weltberühmter "Feldhase".

Die Albertina ist Teil der Hofburg Wiens. Mehr als 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuten im Jahr 2018 an 365 Tagen eine Million Besucherinnen und Besucher.

 

 

Transparente Verträge für alle KulturarbeiterInnen in allen Österreichischen Bundesmuseen und in der Österreichischen Nationalbibliothek.

Damit für gleiche Arbeit der gleiche Lohn bezahlt wird.

Rechtssicherheit muss auch bei einem Wechsel der Geschäftsführung erhalten bleiben.

 

Der Betriebsrat der Albertina fordert einen Kollektivvertrag!

 

"Publikumsmagneten", aber keinen Kollektivvertag für die Mitarbeiter_innen?

Ohne Kollektivvertrag

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280

MITARBEITER_INNEN

Österreichische Galerie Belvedere

Die beiden Schlösser Oberes und Unteres Belvedere bilden gemeinsam mit der Gartenanlage ein eindrucksvolles Barockensemble im 3. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich von Prinz Eugen von Savoyen als Sommerresidenz errichtet, wurde die Anlage nach seinem Tod von Kaiserin Maria Theresia erworben, die damals bereits das Obere Belvedere der Öffentlichkeit als Gemäldegalerie zugänglich machte.

 

Heute besteht die umfangreiche Sammlung des Belvederes überwiegend aus Österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Werke von Franz Xaver Messerschmidt bis Gustav Klimts KUSS bilden für Besucher_innen aus der ganzen Welt einen starken Anziehungspunkt.

 

Seit 2011 gehört auch das ehemalige 20er Haus im Schweizergarten als Ort für zeitgenössische Kunst und als drittes Museum zum Verband Belvedere.

Mit fast 1,6 Millionen Besucher_innen pro Jahr zählt das Belvedere zu den erfolgreichsten Bundesmuseen des Landes.

 

 

 

Der große Zuspruch der Besucher_innen stellt auch hohe Anforderungen an unser Besucherservice. An starken Tagen werden pro Kassenplatz fast 1000 Tickets verkauft - mehrsprachig.

Die Kolleginnen und Kollegen von der Museumsaufsicht haben alle Hände voll zu tun um einen reibungslosen Besuch zu ermöglichen. Das bedeutet häufiges Einschreiten in für die Kunst und andere Museumsbesucher gefährdende Situationen. Konzentration und langes Stehen gehören da dazu. Und das für wenig Geld.

 

 Der Betriebsrat des Belvederes fordert einen Kollektivvertrag.

Touristenansturm ist Alltag in der Galerie Belvedere. Der Umgang mit Personen  denen Verhaltensregeln für den Besuch von Museen fremd sind gehört dazu.

Mit eigenem Kollektivvertrag

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MITARBEITER_INNEN

KHM-Museumsverband

Der KHM-Museumsverband, dessen Bestände aus den kaiserlich-habsburgischen Sammlungen gewachsen sind, zählt zu den international bedeutendsten Museumsorganisationen. Als Österreichs größte Museumsgruppe besteht er aus den drei Bundesmuseen Kunsthistorisches Museum Wien, Weltmuseum Wien und Theatermuseum.

 

Die durch das Bundesmuseengesetz definierten Aufgaben der seit der Ausgliederung vollrechtsfähigen wissenschaftlichen Anstalt öffentlichen Rechts werden derzeit von über 800 Personen wahrgenommen.

 

Die Museen des KHM-Museumsverbandes präsentieren ihre  Kunst- und Kulturschätze jährlich rund 1,75 Millionen Gästen an insgesamt acht Museumsstandorten: Kunsthistorisches Museum Wien am Maria-Theresien-Platz, Ephesos Museum und Weltmuseum Wien mit Hofjagd- und Rüstkammer und Sammlung Alter Musikinstrumente in der Neuen Burg, Theatermuseum im Palais Lobkowitz, Kaiserliche Schatzkammer im Schweizer Trakt der Wiener Hofburg, Kaiserliche Wagenburg in Schönbrunn, Theseustempel im Wiener Volksgarten und Schloss Ambras in Innsbruck.

 

 

 

Der KHM-Museumsverband hat seit 1999 einen Kollektivvertrag. Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst vertritt bei den jährlichen Kollektivvertrags- und Gehaltsverhandlungen die Interessen und Forderungen der MitarbeiterInnen.

 

Der Kollektivvertrag gibt unserer Belegschaft wie dem Unternehmen Sicherheit, ermöglicht Fairness und Transparenz sowie ein Agieren auf solider rechtlichen Basis. Derart trägt er zu einem großen Teil zum stetig wachsenden Erfolg des KHM-Museumsverbands bei.

 

Der Betriebsrat erklärt sich solidarisch mit der Forderung nach einem Kollektivvertrag für alle Bundesmuseen.

Wolfgang Heimbach, Nächtliches Bankett. 1640 datiert

Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Copyright:  KHM-Museumsverband

Ohne Kollektivvertrag

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MITARBEITER_INNEN

MAK - Museum für angewandte Kunst, Wien

Das MAK ist ein Museum und Labor für angewandte Kunst an der Schnittstelle zu Design, Architektur und Gegenwartskunst. Seine Kernkompetenz besteht in der zeitgenössischen Auseinandersetzung mit diesen Bereichen, um auf Basis der Tradition des Hauses neue Perspektiven zu schaffen und Grenzbereiche auszuloten.

196 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich für die Anerkennung und Positionierung von angewandter Kunst ein. Sie erarbeiten neue Sichtweisen auf die reichhaltige Sammlung, die verschiedene Epochen, Materialien und künstlerische Disziplinen umfasst. Für die Beschäftigten ist das MAK ein Ort, an dem die zeitgenössische Kunst sich in unsere Gesellschaft einmischt, wo eine lebendige und kritische Auseinandersetzung mit der Kunst in unserem Lebensalltag Platz hat.

 

 

 

Der Betriebsrat des MAK fordert einen Kollektivvertrag für die Kultur-Institutionen Österreichische Bundesmuseen und Österreichische Nationalbibliothek, denn dieser ermöglicht eine angemessene Entlohnung und stärkt den Verhandlungsspielraum für ArbeitnehmerInnen - privatrechtliche Angestelltenverhältnisse werden in Einzelverhandlungen abgeschlossen und bewirken intransparente, die Ungleichheit fördernde Gehaltsstrukturen.

Ein Kollektivvertrag ermöglicht außerdem die Vermeidung von Gehaltsunterschieden zwischen Fremdpersonal mit Kollektivvertrag und Eigenpersonal bei gleicher Leistung.

 

Der Betriebsrat des MAK fordert einen Kollektivvertrag!

 

Säulenhalle des MAK, Stubenring, Wien

Ohne Kollektivvertrag

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156

MITARBEITER_INNEN

mumok | museum moderner kunst stiftung ludwig wien

Als größtes österreichisches Museum für die internationale Kunst seit der Moderne fördert das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien die Integration wegweisender Positionen österreichischer Kunst in den internationalen Kontext und vermittelt zugleich Internationalität innerhalb seines lokalen Umfeldes.

Das Museum versteht sich als Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit moderner und zeitgenössischer Kunst. Jener Kunst, die sich einmischt, die Brüche und Umbrüche in unserer Gesellschaft aufzeigt, die eingefahrene Rituale aushebelt, die sensibilisiert, die unsere Vorstellungswelt vergrößert, die neue Sichtweisen ermöglicht.

Anforderungen, die sich auch in der Unternehmenskultur des Museums widerspiegeln sollen.

 

 

 

Der Betriebsrat des mumok fordert daher den unumgänglichen nächsten Schritt:

Einen Kollektivvertrag für die Kultur-Institutionen Österreichische Bundesmuseen und Österreichische Nationalbibliothek, denn er ermöglicht eine angemessene Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

 

Der Betriebsrat des mumok fordert einen Kollektivvertrag!

 

Moderne Kunst – moderne Arbeitsverhältnisse? Ein Kollektivvertrag wäre zeitgemäß.

Ohne Kollektivvertrag

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MEHR ALS

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MITARBEITER_INNEN

Naturhistorisches Museum Wien

Das Naturhistorische Museum Wien zählt mit seinen 30 Millionen Sammlungsobjekten zu den bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen der Welt:

Highlights wie die Venus von Willendorf, die riesige Meteoritensammlung, Präparate von ausgestorbenen Tieren, Modelle furchteinflößender Dinosaurier und ein digitales Planetarium locken jährlich die Besucher ins Haus am Ring.

 

Drei Außenstellen - Historisches Salzbergwerk Hallstatt, Nationalparkinstitut Petronell und die Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm - ergänzen die Forschungsabteilungen im Naturhistorischen Museum, wo allein mehr als 60 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aktuelle Grundlagenforschung in den verschiedensten Gebieten der Erd-, Bio- und Humanwissenschaften betreiben.

 

Damit ist das Museum wichtiges Kompetenzzentrum für öffentliche Fragen und eine der größten außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs.

 

 

Es kann doch nicht sein, dass die Republik Österreich so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer OHNE Kollektivvertrag beschäftigt!

… vermitteln, sammeln, bewahren, dokumentieren, forschen, ausstellen benötigt eine funktionierende Sozialpartnerschaft zu beiden Seiten!

Wir geben unser letztes Hemd.

 

Ohne Kollektivvertrag

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225

MITARBEITER_INNEN

Technisches Museum

Das TMW ist eines der größten technischen Museen weltweit. 1909 wurde der Grundstein für das Haus in Blickweite vom Schloss Schönbrunn gelegt. Von 1992 bis 1999 wurde das Gebäude generalsaniert. Weniger als 10 Prozent der rund 160.000 Objekte im Bestand des TMW, darunter Unikate wie der Marcus-Wagen, sind in der neu gestalteten Schausammlung zu sehen, der Rest lagert in Depots in Wien und Niederösterreich.

 

2001 wurde die Österreichische Mediathek, das nationale audiovisuelle Archiv, in das TMW eingegliedert.

 

 

Im TMW sind derzeit rund 220 Personen angestellt. Produktion, Aufbau, Fotografie und Grafik bis zur Instandhaltung der Schausammlung werden von den hausinternen Werkstätten geleistet. Die Wissensvermittlung setzt in Zusammenarbeit mit einer eigenen Hands-On-Abteilung innovative Konzepte der Museumspädagogik um.

2018 zählte die Institution über 380.000 Besucher*innen, davon waren mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche.

 

 

Der Betriebsrat des Technischen Museums Wien mit Österreichischer Mediathek fordert einen Kollektivvertrag, um die Rechte der mehr als 90% Privatangestellten dieser Institution des Öffentlichen Diensts abzusichern!

 

Alte Technik – modern vermittelt

Ohne Kollektivvertrag

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LESESAAL

MEHR ALS

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MITARBEITER_INNEN

Österreichische Nationalbibliothek

Die Österreichische Nationalbibliothek sammelt historische und aktuelle Druckwerke, elektronische Ressourcen, Handschriften, Autographen, Fotografien, Grafiken, Musikalien, Landkarten, Globen und Papyri.

 

Diese Vielzahl an Objekten wird katalogisiert, konserviert und der Öffentlichkeit in wissenschaftlichen Publikationen und Ausstellungen präsentiert. Mit den Beständen der Bibliothek lässt sich das Kultur-, Sozial-, Geistes- und Wissenschaftsleben Österreichs durch Jahrhunderte bis in unsere Tage verfolgen.

 

390 Beschäftigte aus den verschiedensten Bereichen des Hauses – Bibliothek und Dokumentation, Forschung, Verwaltung, Haustechnik, Kommunikation und Kulturvermittlung – sorgen dafür, dass diese Schätze Interessierten und ForscherInnen zur Verfügung stehen: 2018 haben 519.833 Personen unsere Veranstaltungen und 199.007 Menschen unsere Lesesäle besucht.

 

 

Es ist Zeit, dass die großartigen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Nationalbibliothek, die ihre Aufgaben mit viel Engagement und größtmöglicher Einsatzfreude wahrnehmen, mit einem Kollektivvertrag gewürdigt werden, der ihnen angemessene Entlohnung und berufliche Perspektiven bietet.

 

Der Betriebsrat der Österreichische Nationalbibliothek fordert einen Kollektivvertrag.

 

Vincenzo Coronelli (1650-1718): Erdglobus Ø 110 cm im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien